Nein, sie erfolgt unter örtlicher Betäubung. Viele Patienten empfinden sogar Erleichterung, weil der pochende Schmerz des entzündeten Nervs bzw. der Druck durch die Gase der Bakterien bei abgestorbem Nerv nachlässt.
Zahnerhalt statt Zahnverlust – auch bei entzündetem oder abgestorbenem Zahnnerv
Bakterien im Zahnnerv? Eine Wurzelkanalbehandlung kann Ihren Zahn retten. Sie ist die wichtigste Maßnahme, um den Zahn zu erhalten.
Die Wurzelkanalbehandlung ist die wichtigste Maßnahme zum Zahnerhalt, wenn Bakterien den Zahnnerv erreicht haben.
So retten wir den Zahn
Damit während der Behandlung keine Bakterien aus dem Mundraum in den Zahn gelangen, decken wir die Mund- Umgebung mit einem Spezialtuch (Kofferdam) ab. Wir entfernen alle Bakterien aus dem infizierten Wurzelkanalsystem. Dafür setzen wir rotierende maschinelle Feilen ein. Sie reinigen die Kanäle gründlich und formen sie aus.
Mit Endometrie, einer elektronischen Längenmessung, bestimmen wir die exakte Kanallänge. Während der gesamten Behandlung spülen wir die Kanäle durchgehend mit antibakteriellen Lösungen. Zusätzlich desinfizieren wir das Kanalsystem mit einem Laser. Danach werden die Kanäle mit erwärmtem, biokompatiblen Füllmaterial dicht verschlossen und der Zahn zur Mundhöhle hin bestmöglich abgedichtet. Damit auch langfristig keine Bakterien mehr in das Wurzelkanalsystem gelangen können und der Zahn stabil bleibt, versorgen wir ihn meist abschließend mit einer Krone.
Diese sorgfältige Wurzelkanalbehandlung kann Ihren Zahn oft noch über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte erhalten.
- Abdeckung des umgebenden Mundraums mit einem Spezialtuch (Kofferdam)
- Maschinelle Aufbereitung für gründliche Kanalreinigung
- Elektronische Längenmessung (Endometrie)
- Antibakterielle Spülungen während der Behandlung
- Zusätzliche Laserdesinfektion des Kanalsystems
- Dichter Verschluss mit erwärmtem, biokompatiblem Füllmaterial
Behandlungsablauf
Diagnose
Betäubung und Zugang
Reinigung und Medikamenteinlage
Gründlichste Reinigung
Laserdesinfektion
Wurzelfüllung
Abdichtung
Ihre Fragen, unsere Antworten
Meist ein bis drei. Bei stark entzündeten Zähnen legen wir vor der definitiven Wurzelfüllung mehrmals ein desinfizierendes Medikament in den Zahn.
Bei sorgfältiger Behandlung und dichtem Verschluss oft viele Jahre bis Jahrzehnte. Ihr eigener Zahn bleibt fast immer die beste Lösung.
Ohne Nerv und Blutversorgung wird der Zahn mit der Zeit spröder. Durch die Behandlung fehlt zudem Substanz. Eine Krone schützt ihn vor Brüchen und dichtet ihn dauerhaft ab.
1. Die Entzündung breitet sich aus. Der Knochen um die Wurzelspitze löst sich immer mehr auf, Schmerzen und Abszesse sind die Folge.
2. Die Entzündung kann chronisch werden – gefährlich, da sie dann zunächst oft unbemerkt bleibt – und beeinträchtigt so die Gesundheit Ihres gesamten Körpers.
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt normalerweise einen Teil der Behandlung. Moderne Verfahren wie die Endometrie und Laserdesinfektion sind Privatleistungen, die aber Zusatzversicherungen und private Versicherungen meist übernehmen, da sie wissenschaftlich anerkannt sind. Wir klären vorab transparent die Kosten mit Ihnen.