Das klärt die Funktionsdiagnostik. Ein Hinweis: Die Schmerzen sind morgens am stärksten oder gehen mit Verspannungen im Kau- und Nackenbereich einher. Viele Patienten haben oft schon einen langen Weg durch verschiedene Facharztpraxen hinter sich.
Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Verspannungen – wenn das Kiefergelenk dahintersteckt
Geraten Kiefer, Muskeln und Gelenke aus dem Gleichgewicht, suchen wir die Ursachen und behandeln gezielt
Morgendliche Kopfschmerzen. Ein Knacken im Kiefer. Verspannungen in Nacken und Schläfen. Schmerzen beim Kauen, unklare Schmerzen an mehreren Zähnen: Oft steckt eine CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion) hinter diesen Beschwerden. CMD ist eine Fehlfunktion des Kiefergelenks und der umgebenden Strukturen. Zähne, Gelenke und Kaumuskulatur arbeiten nicht mehr harmonisch zusammen. Ursachen sind meist eine fehlerhafte Bisslage, nächtliches Knirschen (Bruxismus) oder Fehlbelastungen im Bewegungsapparat.
Viele Patienten leiden lange, ohne die Beschwerden mit dem Kiefer in Verbindung zu bringen. CMD bleibt oft unerkannt. Dr. Beate Forster hat sich auf dieses Gebiet spezialisiert. Sie nimmt sich Zeit für eine sorgfältige Diagnose.
Diagnostik und Therapie
Wir starten immer mit einer umfassenden Funktionsdiagnostik. Dazu gehören die systematische Untersuchung von Kiefergelenken, Kaumuskulatur und Bisslage. Wir vermessen die Kieferrelation präzise. Auf dieser Basis fertigen wir individuell angepasste Aufbissschienen. Diese entlasten das Gelenk und beruhigen die Muskulatur. CMD geht häufig über den zahnmedizinischen Befund hinaus. Deshalb arbeiten wir eng mit Kieferorthopäden, Physiotherapeuten und Osteopathen zusammen.
- Kopfschmerzen, besonders morgens
- Knacken oder Reiben im Kiefergelenk
- Verspannungen in Nacken und Schläfen
- Schmerzen beim Kauen oder bei weiter Mundöffnung
- unklare, auch wandernde Schmerzen an mehreren Zähnen
- Eingeschränkte Mundöffnung
- Ohrgeräusche ohne HNO-Befund
Behandlungsablauf
Ausführliches Gespräch
Funktionsdiagnostik
Vermessung
Therapie
Schienentherapie
Verlaufskontrolle
Interdisziplinäre Behandlung
Ihre Fragen, unsere Antworten
Ja, das ist gut möglich. Verspannungen der Kau- und Kiefermuskulatur strahlen oft in Schläfen, Stirn oder Nacken aus. Unsere genaue Funktionsdiagnostik bringt Klarheit.
Das deutet oft auf nächtliches Zähneknirschen oder -pressen hin. Eine individuell angepasste Aufbissschiene entlastet Kiefer und Zähne spürbar. Sie ist meist der erste, wirksame Schritt.
Sprechen Sie uns bitte offen darauf an. Eine Schiene sollte gut sitzen und den Schlaf nicht stören. Oft genügt eine kleine Anpassung, damit sie sich gut anfühlt und wirkt.
Das ist individuell. Meist tragen Sie sie nachts über mehrere Monate. Der weitere Verlauf hängt vom Erfolg ab. Manche Patienten tragen sie dauerhaft zum Schutz, andere können irgendwann ganz darauf verzichten.
Ein Knacken ohne Schmerzen und ohne Bewegungseinschränkung braucht nicht immer eine Behandlung. Kommen Beschwerden dazu, sollten Sie es abklären lassen.
Eine Aufbissschiene ist in der Regel Kassenleistung. Die ausführliche Funktionsdiagnostik und genaue Vermessung, die für den Erfolg der Schiene ausschlaggebend sind, sind Privatleistungen. Wir informieren Sie vorab über die Kosten.
Beschwerden können phasenweise nachlassen, zum Beispiel bei weniger Stress. Die zugrunde liegende Fehlfunktion bleibt aber meist bestehen. Eine Abklärung lohnt sich, bevor Schmerzen chronisch werden.